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Radsportclub Grünberg besuchte die Südpfalz

In diesem Jahr wurde als Ziel die Region Südliche Weinstraße mit dem im Naturpark Pfälzer Wald gelegenen Fremdenverkehrsort Klingenmünster,
auch bekannt durch das Wahrzeichen der Gemeinde, der hoch über dem Ort liegenden Burgruine Landeck, gewählt .

So traf sich am 1. August dort eine Gruppe aus zwölf Rennradfahrern/in, um die folgenden drei Tage bei gemeinsamer Sportausübung und
geselligem Zusammensein zu genießen. Erfreulich war die Tatsache, dass sich neben den Mitgliedern des RSC Grünberg auch zum
wiederholten Male Radsportfreunde aus Schwäbisch Hall und Frankfurt an den Unternehmungen beteiligten. Leider musste die
Sportgemeinschaft im unmittelbaren Vorfeld vier unfall- bzw. verletzungsbedingte Ausfälle verkraften.

Gruppenbild mit Dame

Dieter Maxeiner hatte die Streckenführung detailliert ausgearbeitet und konnte die Teilnehmer mit exaktem Datenmaterial versorgen.
Für die übrige Organisation sorgte in bewährter Weise, B. Reitz..

Nach der Ankunft am Freitagmittag startete die Gemeinschaft bei angenehmen Temperaturen zu einem Rundkurs über ca. 71 km,
durch das westlich angrenzende Dahner Felsenland mit imposanten Buntsandsteinformationen, wie dem sich 75 Meter erhebenden
„Jungfernsprung“. Weiter führte die Fahrt durch herrliche Wald- und Wiesentäler zu einer ausgedehnten Kaffeepause nach Wissenbourg
in Frankreich, um dann auf abseits gelegenen Wirtschaftswegen quer durch die Weinberge, gespickt mit teilweise heftigen Anstiegen,
über Bad Bergzabern wieder in Klingenmünster anzukommen.

Gleich zu Beginn des zweiten Tages verunsicherte ein Blick in das aktuelle Regenradar die Sportler ganz gehörig, denn die Prognose
kündigte den Durchzug eines niederschlagsträchtigen Bandes an. Als Folge wurde die ursprüngliche „Königsetappe“ von 134 km
auf 97 km reduziert. Sie führte die Sportler wieder westlich über Dahn nach Fischbach mit einem kleinen Stop im „Pälzer Eck“
und der Passage von Wissenbourg. Dann ging es nördlich über eine Reihe von kleinen Weindörfern wieder zurück an den Ausgangspunkt.
Fazit: Auf der gesamten Tour waren nur einige, kaum merkbare Regentröpfchen unterwegs – so viel zur Aussagekraft von Wettervorhersagen.

Der Sonntag wurde noch einmal eher touristisch genutzt. Die Abschluss-Tour verlief über 48 km in welligem Gelände bis in eine Eisdiele
nach Edenkoben. Auf dem Heimweg grüßte das Schloss Hambach nahe Landau noch einmal von fern die Teilnehmer. Abschließend führte
die Strecke zurück zum Ausgangsort und beschloss damit ein tolles und informatives Radsportwochenende.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie in diesen drei Tagen eine wunderschöne, gut erreichbare und abwechslungsreiche Landschaft
kennenlernen konnten, die Radsportlern viel bietet und auch in Zukunft eine Reiseziel sein kann. Nicht von ungefähr hat sich diese Region
zu einem Zentrum für sportlich ambitionierte Radfahrer entwickelt

 
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