Start Neuigkeiten Eine Ederseetour ist nichts für Weicheier
PDF Drucken E-Mail

Eine Ederseetour ist nichts für Weicheier

Lange wurde darüber geredet und von der letzten Tour zum Edersee geschwärmt, die mittlerweile schon 8 Jahre zurückliegt.

Nun war es endlich soweit. Am Morgen des 8. Oktober machte sich eine Truppe von 12 Mitgliedern auf die Strecke. Bis zuletzt hatte man auf gutes Wetter gehofft - und teilweise, zumindest auf wenigen Kilometern der insgesamt 98 Kilometer langen Strecke, wurde die Hoffnung auch erfüllt.

Um 08:00 Uhr traf man sich auf dem noch verschlafenen Marktplatz bei herbstlichen Temperaturen, um dann die ersten Kilometer über Stangenrod, Weitershain und Homberg in das Ohmtal zu bewältigen. Schon jetzt war zu bemerken, dass der Regen der letzten Tage die Bodenverhältnisse nicht gefördert hatte.

Aber erst einmal ging es überwiegend auf Asphalt nach Kirchhain und von dort nach einer kurzen Verpflegungspause durch das Wohratal (mit Nieselschauern...) bis nach Gemünden. Hier konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen für den weiteren Weg stärken. Im urigen Restaurant "Alter Bahnhof" lohnt eine Einkehr. Ein Tipp für jeden, der dort vorbeikommt!

In Gemünden war schon über die Hälfte der Strecke bewältigt. Aber entspannt zurücklegen konnte man sich nicht. Denn auf den restlichen 40 Kilometern zum Ziel waren über 900 Höhenmeter zu bewältigen. Und Asphalt gab es keinen mehr. Die Streckenführung brachte die Gruppe zum Kloster Haina. Von dort stieg die Tour  steil an auf ca. 550 Meter zum Hohen Lohr und dann über Battenhausen in stetigem Auf und Ab nach Kleinern, bevor dort der harte Anstieg auf nochmals 550 Meter zum Speichersee begann.

Immer wieder kam Nieselregen auf und auf dem Hohen Lohr traf ein heftiger Regenschauer die Gruppe, die daraufhin in Battenhausen eine kurze Verschnaufpause einlegte.

 

Der aufgeweichte Boden und einige rutschige Passagen kosteten etliche Körner, konnte die Teilnehmer aber nicht entmutigen. In Kleinern trennte sich die Gruppe und acht Teilnehmer kämpften sich noch den Ansteig zum Speichersee hinauf.

Das Wetter hatte auf dem letzten Streckenteil ein Einsehen und entschädigte sogar mit einigen zaghaften Sonnenstrahlen.

So machte die rasante Abfahrt vom Speichersee noch mehr Spaß und alle Teilnehmer trafen sich, verschlammt, aber zufrieden, an der Staumauer des Edersees.

Nun konnten die Teilnehmer entspannt die Rückreise im luxuriösen Philippi-46ers-Bus mit gefühlten 1,50 Meter Sitzabstand nach Grünberg genießen, bevor Putzen für Mensch (unter der Dusche am Abend) und Maschine (am nächsten Tag) angesagt war.

alt

Das Bild zeigt einige der Teilnehmer nach dem "Schlam(m)assel"

 

 
home search